Aktuell läuft die Einreichungsphase für den Deutschen Computerspielpreis 2015. Bis zum 8. Februar können Spieleentwickler, Publisher, Schüler und Studenten Einreichungen für Deutschlands wichtigste Auszeichnung für digitale Spiele vornehmen. In insgesamt 14 Kategorien werden die besten Computerspiele „Made in Germany“ und erstmals drei internationale Preisträger gesucht. Verliehen wird der Förderpreis am 21. April 2015 im Rahmen einer großen Gala in Berlin.
InnoGames lädt 2015 erneut zum Global Game Jam ein
Aller guten Dinge sind mindestens drei, scheint sich InnoGames zu denken und plant bereits die Teilnahme am nächsten Global Game Jam.
Für das Wochenende vom 23. bis 25 Januar 2015 sucht InnoGames erneut Teilnehmer für einen Kreativmarathon. Innerhalb von nur 48 Stunden sollen in der Hamburger InnoGames Zentrale Computerspiele entwickelt werden.
Deutscher Entwicklerpreis 2014: Die Gewinner sind…
Beim Deutschen Entwicklerpreis wurden am 18. Dezember einmal mehr die besten Leistungen und Errungenschaften der deutschen Games-Branche ausgezeichnet. Wir wollen euch gar nicht auf die Folter spannen: Die Frankfurter von Deck 13 hatten gleich vier mal Grund zum Feiern. Neben der Auszeichnung „Bestes Studio“ konnte das Team für den Kracher „Lords of the Fallen“ die Titel „Bestes Actionspiel“, Bestes Game Design“, und das Kronjuwel „Bestes deutsches Spiel“ abräumen. Doch auch zwei weitere Studios können ihren Vitrinen jeweils ein Triple hinzufügen.
Event-Tipp: Deutscher Entwicklerpreis und Summit am 18. Dezember in Köln
Es mangelt sicher nicht an guten Gründen, dem Jahresende entgegen zu fiebern. Auf die deutsche Spielebranche und auch uns Spieler wartet zusätzlich jedes Jahr ein ganz besonderes Event – der Deutsche Entwicklerpreis. Was innerhalb der Branche als inoffizielle Weihnachtsfeier gilt, ist tatsächlich die älteste Preisverleihung für deutsche Games. Am 18. Dezember findet der DEP bereits zum elften Mal statt. Verglichen mit den Vorjahren gibt es einige wichtige Änderungen, über die wir euch kurz informieren wollen.
Welcome to the next Level: Deutscher Computerspielpreis 2015
Der Deutsche Computerspielpreis kam in den letzten Jahren leider nicht ohne Kontroversen aus. Ihr erinnert euch: 2012 gewann „Crysis 2“ den Titel „Bestes deutsches Spiel“, was prompt für reichlich Kritik aus der Politik sorgte und eine weitere, unnötige Killerspieldebatte entfachte. So wurde es im Jahr darauf für die Jury deutlich schwieriger, ein Spiel mit USK18-Freigabe auszuzeichnen, obwohl mit „Spec Ops: The Line“ ein eigentlich würdiger Kandidat in den Startlöchern stand. Im Endeffekt nahm „Chaos auf Deponia“ den Preis mit nach Hause. Ebenfalls ein fantastisches Spiel, aber kontrovers war die Entscheidung auf jeden Fall.
Für 2015 kündigen die Ausrichter viele sinnvolle Neuerungen für den DCP an. Die Details wollen wir euch nicht vorenthalten.
Neunstelliger Umsatz und 2.000 Game Jobs – Polens Spielebranche auf dem Vormarsch
Spätestens seit unserem Blick auf die finnische Games-Branche ist klar, dass Europa heute locker mit den großen Spieleindustrien aus Übersee oder Fernost mithalten kann. Überall um uns herum schießen talentierte Studios aus dem Boden, die nicht nur großartige Spiele für alle Plattformen, sondern auch Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum kreieren. Ein Land macht schon seit geraumer Zeit besonders viel Lärm – unsere Nachbarn im Osten, Polen. Natürlich fällt einem da als erstes die RPG-Reihe The Witcher ein, aber Polen hat weit mehr zu bieten. Zum Beispiel einen Jahresumsatz von knapp 280 Millionen Dollar in 2014, etwa 300 Studios und mehr als 2.000 Beschäftigte im Bereich Games.
45-minütige Doku über Videospiele und ihre visuelle Entwicklung – vom Atari bis zur Playstation 4
Seit Generationen erregen Videospiele am meisten Aufsehen, wenn die Grafik ein Level erreicht, dass es einem die Sprache verschlägt. Ob es sich dabei um Titel die Doom, Donkey Kong Country, Killzone 2, Final Fantasy 7 oder auch Crysis handelt, alle diese Spiele haben in ihrer Zeit dafür gesorgt, dass Spielefans dachten „Das geht doch nicht mehr besser!“
Interview mit Anthony Caulfield zur UK-Spieledokumentation „From Bedrooms to Billions“
Wie in diesem Artikel angekündigt, war es am 11. November soweit: der Gaming-Aid e.V. und gamecity:Hamburg luden ins Abaton-Kino in Hamburg ein und präsentierten dort einen Kinoabend, bei dem Games- und Retrofans voll auf ihre Kosten kamen: Die Doku „From Bedrooms to Billions“ führte 130 Zuschauer in über zwei Stunden durch die Videospiel-Historie Großbritanniens. Im Rahmen der Vorführung gaben sich das Produzentenduo Nicola und Anthony Caulfield und Game Design Pionier Simon Butler die Ehre, Zuschauerfragen zu beantworten und Hintergründe des Films zu erläutern. Insgesamt verbuchen die Veranstalter den Kinoabend als vollen Erfolg. Die Erlöse aus den Ticketverkäufen gingen an den gemeinnützigen Verein Gaming-Aid, der Angehörige der Spielebranche im Falle von persönlichen Schicksalsschlägen unterstützt.
Als besonderen Bonus fand Anthony Caulfield noch die Zeit, sich mit Games-Career.com über die Entstehung von „From Bedrooms to Billions“ zu unterhalten. Das Interview in englischer Sprache wollen wir euch nicht vorenthalten.
Hörgame-Experiment: BLOWBACK kombiniert Hörspiel und Mobile Game
„Hörspiel neu denken“, hat sich die Hörspielabteilung von Deutschlandradio Kultur zur Aufgabe gemacht und sich prompt mit der Forschungsgruppe Creative Media an der HTW Berlin zusammen gesetzt. Bei dieser Brainstorming-Session ist die Idee zu „BLOWBACK“ entstanden. Was ist BLOWBACK? In aller erster Linie ein Experiment, das aus zwei Teilen besteht – einem Hörspiel und einem Mobile Game. Der Hörspiel-Teil, „BLOWBACK | DER AUFTRAG“, wird am 19. Januar 2015 im Radio laufen. Direkt im Anschluss geht das Mobile Game „BLOWBACK | DIE SUCHE“ live. Hier kann man die Geschichte fortsetzen und vom passiven Zuhörer zum aktiven Mitspieler werden.
Ab sofort gibt es im Blog von Deutschlandradio Kultur exklusive News und Hintergründe zu BLOWBACK, die einen Einblick in die Entwicklung gewähren. Den Blog findet ihr hier.
Start-up Lupe: Kletterpartie mit RedOrb Games
Wir nehmen einmal mehr die Start-up Lupe in die Hand und werfen einen Blick auf ein frisch gebackenes Entwicklerstudio aus Hamburg: Red Orb Games. Das kleine Team aus Freunden und ehemals Kommilitonen am SAE Institute existiert erst wenige Monate, nimmt aber bereits mächtig Fahrt auf. Mit ihrem ersten Spiel „Terrible Tower“ steht ein liebevoll gemachtes Jump’n’Run mit cleveren Mechaniken, fiesen Fallen und einem ganzen Haufen einzigartiger Levels im Google Play Store zum Gratis-Download bereit.
Wir haben uns mit Robert von Amsberg unterhalten, der bei RedOrb Games den Part von Game Designer und Geschäftsführer erfüllt. Wie seine junge Firma entstanden ist, wie sie dem Release von Terrible Tower entgegen gefiebert hat, und was die Zukunft für RedOrb Games bereit hält, erfahrt ihr im Interview.







