Deutscher Entwicklerpreis nominiert die besten Games des Jahres

28.10.2026

Am 8. Dezember 2026 werden im Gürzenich in Köln die besten Computerspiele des Jahres 2026 mit dem Deutschen Entwicklerpreis (DEP) ausgezeichnet. Nach der Arbeit der Fachjurys stehen die Nominierungen in 13 von 14 Kategorien fest. Noch offen sind die Nominierten in der wichtigsten Kategorie „Bestes Deutsches Spiel“, die nun von der 195-köpfigen „Grand Jury“ ermittelt und am 4. November 2026 bekannt gegeben werden.

Der DEP prämiert herausragende Leistungen bei der Entwicklung von Computerspielen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Insgesamt gingen in diesem Jahr 262 Einreichungen ein und damit 18 mehr als 2025. Viel Arbeit wartete entsprechend auf die Fachjurys. Nach Abschluss ihrer Bewertungen haben sie 21 erstklassige Games nominiert, die sich jetzt Hoffnungen auf die begehrten Trophäen machen können.

Heiße Anwärter auf Auszeichnungen sind „Corsair Cove” von Limbic Entertainment aus dem hessischen Langen mit vier Nominierungen, gefolgt von „Slots & Daggers“ vom Solo-Entwickler Friedemann Allmenröder aus Berlin mit drei Nominierungen. Die Spiele „Anno 117: Pax Romana“, „Constance”, „Forever Ago“ und „Map Map – A Game About Maps” wurden jeweils zweimal nominiert. In der Kategorie „Studio des Jahres“ gehen Limbic Entertainment, das Indie-Startup Quad Head aus Leverkusen und Stray Fawn Studio aus Zürich ins Rennen. 

Die nominierten Spiele 2026 und ihre Teams:

Bestes Deutsches Spiel

Die Nominierungen dieser Kategorie werden am 4. November 2026 bekanntgegeben.

Studio des Jahres

  • Limbic Entertainment (Langen – Hessen)
  • Quad Head (Leverkusen – NRW)
  • Stray Fawn Studio (Zürich – Schweiz)

Bestes Indie Game

  • Constance (Blue Backpack, Berlin)
  • Slots & Daggers (Friedemann Allmenröder, Berlin)
  • Stuntboost (Byting Games, Kempten – Bayern)

Bestes Casual Game

  • Map Map – A Game About Maps (Pipapo Games, Hamburg)
  • Slots & Daggers (Friedemann Allmenröder, Berlin)
  • Thrifty Business (Spellgarden Games, Ludwigsburg – Baden-Württemberg)

Bestes Game Beyond Entertainment

  • Blueberry (Mellow Games, Köln – NRW)
  • The Farmer Was Replaced (Timon Herzog, Zürich – Schweiz)
  • Tribunal 45 (Playing History, Berlin)

Bestes Audiodesign

  • Anno 117: Pax Romana (Ubisoft Mainz, Mainz – Rheinland-Pfalz)
  • Garden Ink (Kranich Games, Schwaigern – Baden-Württemberg)
  • Wanderburg (Randwerk, Berlin)

Bestes Gamedesign

  • Anno 117: Pax Romana (Ubisoft Mainz, Mainz – Rheinland-Pfalz)
  • Corsair Cove (Limbic Entertainment, Langen – Hessen)
  • Slots & Daggers (Friedemann Allmenröder, Berlin)

Beste Grafik

  • Constance (Blue Backpack, Berlin)
  • Corsair Cove (Limbic Entertainment, Langen – Hessen)
  • Forever Ago (Third Shift, Krefeld – NRW)

Beste Story

  • Eine Nacht im Moka Efti – Eine Babylon Berlin Story (Paintbucket Games, Berlin)
  • Forever Ago (Third Shift, Krefeld – NRW)
  • The Berlin Apartment (Blue Backpack, Berlin)

Beste Technische Leistung

  • Corsair Cove (Limbic Entertainment, Langen – Hessen)
  • Pioneers of Pagonia (Envision Entertainment, Ingelheim – Rheinland-Pfalz)
  • Pratfall (Quad Head, Leverkusen – NRW)

Innovationspreis

  • Corsair Cove (Limbic Entertainment, Langen – Hessen)
  • Flick Shot Rogues (Butter By The Fish, Berlin)
  • Map Map – A Game About Maps (Pipapo Games, Hamburg) 

Ubisoft Newcomer Award

  • Bellfrost (Laserbread, Köln – NRW)
  • Deck of Memories (Sentiment Games, Berlin)
  • Waterful (Findling Games, Berlin)

Sonderpreis der Jury

  • Gamescom-Statement zur Demokratie und offenen Gesellschaft
  • Raw Talent, Gemeinschaftsstand für studentische Games auf der gamescom von Prof. Dr. Greta Hoffmann (Cologne Game Lab, Köln – NRW)
  • Womenize! (Berlin)

NRW-Förderpreis

  • Denise Bieber (Köln – NRW)
  • Lena Laaser (Bielefeld – NRW)
  • Madeleine Egger (Berlin)

Die besten Spiele des Jahres werden in einem zweistufigen Verfahren ermittelt. Zunächst beraten sich die Fachjurys und bestimmen die Nominierungen und Erstplatzierten in insgesamt 13 Kategorien. Aus allen nominierten Spielen wählt die „Grand Jury“ anschließend das „Beste Deutsche Spiel“ aus und legt die Nominierten dieser Kategorie fest. Sowohl die Fachjurys als auch die „Grand Jury“ sind ausschließlich mit ehrenamtlichen Expertinnen und Experten aus der Branche besetzt. Prämiert werden können Spiele, die maßgeblich in Deutschland, Österreich oder der Schweiz entwickelt worden sind. Das Regelwerk der Juryarbeit steht hier zum Download bereit.

About the author

Achim
Achim
Achim Quinke ist Geschäftsführer der Kommunikationsagentur Quinke Networks und seit über 20 Jahren in der Games-Branche aktiv. Er betreibt das Karriere-Portal Games-Career (www.games-career.com).

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