Internationale Computerspielesammlung: Weltweit größte Sammlung mit Online-Datenbank gestartet

05.04.2019
Die ICS-Partner und politische Beteiligte (v.l.): Sebastian Möring (Koordinator DIGAREC - Digital Games Research Center), Mascha Tobe (Kuratorin Computerspielemuseum), Philipp Frei (Kurator Computerspielemuseum), Çiğdem Uzunoğlu (CEO Stiftung Digitale Spielekultur), Elisabeth Secker (CEO USK), Dorothee Bär (Staatsministerin für Digitalisierung), Rüdiger Kruse (Mitglied des Bundestages) und Felix Falk (CEO game e.V.). (c) Franziska Krug/Getty Images for game e.V.

Die ICS-Partner und politische Beteiligte (v.l.): Sebastian Möring (Koordinator DIGAREC – Digital Games Research Center), Mascha Tobe (Kuratorin Computerspielemuseum), Philipp Frei (Kurator Computerspielemuseum), Çiğdem Uzunoğlu (CEO Stiftung Digitale Spielekultur), Elisabeth Secker (CEO USK), Dorothee Bär (Staatsministerin für Digitalisierung), Rüdiger Kruse (Mitglied des Bundestages) und Felix Falk (CEO game e.V.). (c) Franziska Krug/Getty Images for game e.V.

Es ist ein Leuchtturmprojekt des Games-Standorts Deutschland: Die weltweit größte internationale Computerspielesammlung (ICS). Seit dem 04. April ist die gemeinsame Datenbank der Projektpartner mit rund 40.000 Datensätzen online verfügbar. Damit ist die einmalige und weltweit größte Sammlung digital bereits erreichbar unter www.internationale-computerspielesammlung.de.

Das Projekt, Video- und Computerspiele weltweit in einer riesigen Datenbank zusammenzufassen, begann 2018. Das Ziel der von der Bundesregierung geförderten ersten Projektphase war es, die Games-Archive der Stiftung Digitale Spielekultur, des Computerspielemuseums, der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle sowie des DIGAREC – Zentrum für Computerspielforschung der Universität Potsdam in einer zentralen Datenbank zusammenzuführen. Dieses Vorhaben wurde nun erfolgreich umgesetzt. Die gemeinsame Datenbank ist ab sofort über die Homepage der Internationalen Computerspielesammlung und zukünftig auch über die Deutsche Digitale Bibliothek erreichbar.

In einer zweiten Phase sollen rund 60.000 Titel an einem Standort zusammengeführt werden, um ihre Nutzung durch Wissenschaft, Medien und Öffentlichkeit zu ermöglichen. Damit unterscheidet sich die Aufgabe der ICS deutlich von denen eines Museums: Anstatt mit kuratierten Ausstellungen für die breite Öffentlichkeit historische und kulturgeschichtliche Erlebnisorte zu schaffen, steht hier die Sammlung und Archivierung im Vordergrund.

Die Internationale Computerspielesammlung, kurz ICS, ist ein gemeinsames Projekt der Stiftung Digitale Spielekultur, des Computerspielemuseums, der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, des DIGAREC – Zentrum für Computerspielforschung der Universität Potsdam sowie des game – Verband der deutschen Games-Branche. Organisiert und koordiniert wird das Projekt von der Stiftung Digitale Spielekultur.

Die ICS-Partner haben sich bereits zahlreich positiv zu dem Erfolg der ersten Projektphase geäußert. So sagt Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung: „Games sind das Medium unserer Zeit und verbinden technische Innovationen mit interaktiven Geschichten. […] Um das große Potenzial nutzen zu können, sollte die Sammlung nun auch physisch zugänglich gemacht werden.“
Frau Çiğdem Uzunoğlu, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielekultur, freut sich: „Mit Hilfe der Politik wollen wir jetzt zügig die zweite Phase einläuten und die Exponate an einem Ort zusammenführen, damit sie auch wirklich genutzt werden können.“
Felix Falk vom game e.V. betont den großen Vorteil der ICS-Partnerschaft: „Während immer mehr Institutionen auf der Welt damit beginnen, Computerspiel-Sammlungen aufzubauen, können wir durch das Zusammenlegen der gemeinsamen Bestände der ICS-Partner auf einen Schlag die weltweit größte Sammlung erschaffen.“

About the author

Marie
Marie
Marie spielt schon seit ihrer frühen Kindheit Video- und Computerspiele. Mit nur 5 Jahren spielte sie u.a. "Super Mario World" auf dem SNES. Inzwischen zockt sie auf'm PC, mobil und hält Sony Playstation Konsolen die Treue. Im Laufe der Jahre hat Marie ihr Hobby noch vielschichtiger ausgeprägt: Sie schaut Gaming-Kanäle auf YouTube und Twitch und hält sich im eSport auf dem Laufenden. Aufgrund ihrer Leidenschaft für's Gaming ist es nicht verwunderlich, dass sie schon während ihres Studiums beruflichen Bezug zum Gaming entwickeln wollte. Das ist ihr gelungen: Bei Quinke Networks kann Marie ihrem Hobby weiter nachgehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*